Leader-Projekt: „Verbesserung der Laichsituation der Wiesentforelle“

Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts galt die Wiesent  als forellenreichster Fluss Europas. Dies lag in erster Linie in der hohen Eigenreproduktion der Fische begründet. Daneben war in der Vergangenheit vor allem das natürliche Nahrungsangebot des Flusssystems der hauptsächliche populationssichernde bzw. gefährdende Parameter.
Die Belastung der Gewässer durch Abwässer sowie Einträge aus der Landwirtschaft war bis in die 1970er Jahre landesweit eine wesentliche Gefährdungsursache für Fischpopulationen. Die Wasserqualität hat sich jedoch in den vergangenen Jahrzehnten auch an der Wiesent wieder erheblich verbessert - dennoch ist der Bestand an Bachforellen (Salmo trutta fario) merklich rückläufig.
Die meisten Fließgewässerfischarten brauchen - ähnlich wie Zugvögel - im Laufe ihrer Ontogenese  verschiedene Teilhabitate. Dies sind im Wesentlichen Laichplätze, Nahrungsgründe, Winterseinstände sowie Refugien bei Extremereignissen (zum Beispiel Hochwasser, Trockenheit).
Die Wiesent bietet der Bachforelle kaum noch hinreichend Möglichkeiten zur Fortpflanzung und im jetzigen Zustand muss befürchtet werden, dass sich die Populationen dieser Fischart in der Wiesent auf Dauer nicht selbständig erhalten können. Der Grund liegt im Mangel an geeigneten Stellen, welche der Bachforelle zum Ablaichen zur Verfügung stehen. Da Bachforellen für das Ablaichen auch in die Seitengewässer wandern, haben diese eine große Bedeutung für den Erhalt bzw. den Wiederaufbau stabiler Populationen im Hauptgewässer. Es soll darum hier der Frage nachgegangen werden, wie das Reproduktionspotential dieser Zuflüsse aussieht und welche Rolle sie beim Erhalt der Populationen der Wiesent heute spielen.

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Förderhinweis: Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete, mitfinanziert durch den Freistaat Bayern im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum in Bayern 2014 – 2020